Slam Shell!

Verantwortung geht anders

Am 11. Dezember 2013 hat Shell zum Science Slam eingeladen. Junge Wissenschaftler_innen präsentieren ihre Ideen zum Thema erneuerbare Energien. Shell möchte so die öffentliche Meinung positiv aufladen um ein trügerisches Bild der eigenen Gesellschaftsverantwortung (Corporate Social Responsibility) zu zeichnen. Dieser Plan ging nicht auf.

Warum ist Shell böse?

Shell fügt Mensch und Umwelt schaden zu und zeigt keine Bestrebungen dies zu ändern. Im Gegenteil, Shell inszeniert sich als grün und sozial. Dies ist allgemein unter dem Begriff "Greenwashing" bekannt - und das Gegenteil von "Verantwortung übernehmen": Shell versucht mit PR-Veranstaltungen von seiner tatsächlichen Geschäftspolitik abzulenken, indem sie uns die Geschichte vom "Wunder der Technik" erzählen. Das geschieht bewusst und strategisch. Verantwortung zu übernehmen würde jedoch heißen, die angerichteten Schäden zu bereinigen und keine Weiteren zu produzieren.

Was ist Shells Greenwashing?

In Nigeria gelangen täglich rund 350.000 Liter Erdöl in die Erde, die Lebensgrundlage der Menschen dort wird zerstört. Shell schmiert Warlords und korrupte Regierungen, um dort weiter Öl fördern zu können Das Unternehmen ist der weltweit größte Produzent von klimaschädlichem CO2 und toxischen Stoffen. Währenddessen versucht das Unternehmen in Europa mit Kampagnen wie dem "Eco Marathon" von ihren massiven sozialökonomischen Schäden abzulenken. Sie wiederholen den prominenten Mythos der Moderne, dass technische Erfindungen unsere globalen Probleme lösen können. Dabei könnte das Unternehmen es sich leisten, für seine Schäden echte Verantwortung zu übernehmen.

Presse?

Wenn ihr über die Aktion berichten wollt, könnt ihr euch gern die Pressemitteilung und frei nutzbare Bilder herunterladen. Kontaktiert das Peng! Collective für mehr Footage von der Show, Kommentare und Interviews.

Englische Presseerklärung
Deutsche Presseerklärung
Portugiesische Presseerklärung

Hochauflösende Pressebilder
Niedrigauflösende Pressebilder

Die folgenden Zeitungen haben schon über diese Aktion berichtet: